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Innovationsstandort Lohmar Zentrum
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20.07.2009

Besenreine Übergabe

Artikel im "Wirtschaftsblatt", Ausgabe 3/09

Die Erschließungsmaßnahmen sind abgeschlossen, die Flächen planiert, die Infrastruktur und Nahversorgung vor Ort fest verankert: Einer Neuansiedlung am Innovationsstandort Lohmar Zentrum steht also nichts mehr im Wege.

Bürgermeister Wolfgang Röger
Der Platz für Neuansiedlungen ist bereitet: Bürgermeister Wolfgang Röger

Dafür hat die Stadt Lohmar in den vergangenen Jahren einiges getan: Nach der Insolvenz eines Holzhändlers im Jahre 2002 stand ein Teil der damaligen Hallen, Schuppen und Anlagen im Gewerbegebiet Auelsweg leer. Die Eigentümer gründeten daraufhin mit der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WFEG) und der Stadt Lohmar eine Vermarktungsgesellschaft und riefen einen städtebaulichen Wettbewerb aus. „2007 haben wir mit dem Abriss der Hallen begonnen und das Gelände anschließend eingeebnet“, berichtet Dirk Brügge, Geschäftsführer der Vermarktungsgesellschaft Innovationsstandort Lohmar Zentrum. Doch allein damit war es nicht getan. Ein Standort für Forschung und Entwicklung soll hier entstehen, der mit den bereits im Gewerbegebiet Auelsweg Nord ansässigen Automotive-Unternehmen GKN Walterscheid und Emitec eine Achse der Innovation in die Innenstadt schlägt. Die ehemalige Industriebrache soll zum Nährboden für ein architektonisch attraktives Stadtbild avancieren. 4,2 Millionen Euro Fördermittel sind dafür aus Bund-, Länder- und Gemeindekassen in das Projekt geflossen. So wurde beispielsweise die Hauptstraße, Ortsdurchfahrt und Haupterschließung des 2,8 Hektar großen Geländes, aufwendig ausgebaut. Am Nordrand des Gewerbegebiets entstanden bereits zwei Lebensmittelmärkte, die die Nahversorgung des neuen Quartiers sichern. Nun ist der Boden für ansiedlungswillige Unternehmer bereitet.

Freiraum nutzen

Technologie- und wissenschaftsorientierte Unternehmen, Ingenieur- und Planungsbüros, Agenturen und Freie Berufe finden hier, in direkter Nachbarschaft zur Autobahn A 3 zwischen den Anschlusstellen Lohmar-Zentrum und Lohmar Nord, ausreichend Platz für kreative Ideen. Aber auch Dienstleister auf den Sektoren Arbeitsmarkt und Qualifizierung können sich am Auelsweg verwirklichen.
Flexible Grundstücksgrößen von 2.200 bis 17.000 Quadratmeter bieten genügend Spielräume dafür. Der Bebauungsplan lässt zwei- bis dreigeschossige Gebäude zu, die als Verwaltungs- und Büro-, Konferenz- und Ausstellungsräume genutzt werden können. Im autobahnnahen Bereich des Gewerbegebiets sind auch Hallen, Laboratorien oder Werkstätten möglich.

Marktplatz der guten Ideen

Vor allem die Lage macht das Gebiet so attraktiv, denn zum Stadtzentrum Lohmars mit seinen Einzelhandels- und Gastronomieflächen sind es nur wenige Gehminuten. Werbewirksam direkt an der Autobahn gelegen, erreicht man die Innenstädte der Kreativ- und Medienstadt Köln sowie der Telekommunikationsmetropole Bonn mit dem Kraftwagen in jeweils einer halben Stunde. Produktneuheiten und clevere Business-Lösungen können auf der nur 20 Autominuten entfernten Kölner Messe mit ihren zahlreichen Ausstellungen oder im Umfeld des gleichweit entfernten UN-Campus Bonn der ganzen Welt präsentiert werden. Unternehmer, die dafür ins Ausland reisen müssen, erreichen ihren Flieger am Flughafen Köln-Bonn von Lohmar aus schneller, als aus der Kölner Innenstadt kommend. Bürgermeister Wolfgang Röger: „Direkter kommt man nicht ans Ziel. Und dazu leisten wir gerne unseren Beitrag, helfen bei Bauanträgen und Genehmigungen. Wir tun alles, um den Unternehmen hier ein ideales Umfeld zu bereiten – nur bauen müssen sie selber.“

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