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Innovationsstandort Lohmar Zentrum
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16.09.2009

Nährboden für Patente

Artikel im "Wirtschaftsblatt", Ausgabe 4/09

„Nichts in der Welt ist stärker als eine Idee, für die die Zeit gekommen ist“, schrieb der französische Dichter Victor Hugo Mitte des 19. Jahrhunderts. 1986, Deutschland hatte mit Walter Wallmann seinen ersten Umweltminister, war die Zeit für die Emitec Gesellschaft für Emissionstechnologie mbH mit Sitz in Lohmar angebrochen.

Gemeinsam stark: Emitec-Geschäftsführer Wolfgang Maus mit Wirtschaftsförderin Ulrike Pfau
Gemeinsam stark: Emitec-Geschäftsführer Wolfgang Maus mit Wirtschaftsförderin Ulrike Pfau

Innerhalb weniger Jahre stieg Emitec zum führenden Hersteller von Metall-Katalysatorträgern und Dieselpartikelfiltern für die Automobilindustrie, aber auch für Traktoren, Lokomotiven und Baumaschinen auf. Feinste und robuste Folien aus hitzebeständigen Stahllegierungen bilden die Grundlage des Metallträgers. Vor allem die Entwicklung des sogenannten turbulenten Katalysators, eine patentierte, S-förmige Wicklung hauchdünner, strukturierter Metallfolien, die Turbulenzen des Abgasstromes bewirkt und die Wirksamkeit um ein Vielfaches steigert, führte zu Kooperationen mit den großen Autobauern weltweit und hat dem Hidden Champion aus dem Rhein-Sieg-Kreis mittlerweile eine lange Liste von Patenten eingebracht. Und beim Innovationswettbewerb „Top 100“ fand sich Emitec in den letzten zwei Jahren jeweils unter den Top Ten.  
Innovation bedeutet für Unternehmensgründer und Geschäftsführer Wolfgang Maus, „immer den berühmten Schritt voraus zu sein und sich nicht mit Mittelmaß zufriedenzugeben.“ Das gilt für die technologischen Anforderungen wie die zukünftigen strengen Abgasgrenzwerte in Europa und den USA, aber auch für die Entwicklung des eigenen Standortes und seiner Arbeitskräfte. Emitec, mit Sitz im Gewerbegebiet Auelsweg Nord und aktuell rund 450 Mitarbeitern, ist in der Region tief verwurzelt. Man setzt auf das konstruktive Miteinander mit Kommune und Institutionen, Kindergärten und Schulen.

Städtischer Humus für Tiefwurzler

„Wir müssen die praktischen Fähigkeiten und die Experimentierfreude bei jungen Menschen wecken, damit wir später technikbegeisterte Mitarbeiter finden. Und die Stadt hilft, wo sie kann“, so Maus. Bildung und Ausbildung wird daher groß geschrieben bei Emitec, ist gelebte Verantwortung für die Unternehmenszukunft und die der Stadt. Die weiß das Engagement des Weltmarktführers mit Produktionstandorten in Eisenach sowie in den USA und den Wachstumsmärkten China und Indien zu schätzen und bereitet derzeit das Feld für weitere Unternehmen, auf die der Innovations-Funke überspringen soll. „Mit dem Innovationsstandort Lohmar Zentrum entsteht in direkter Nachbarschaft zur Innenstadt auf 28.800 Quadratmetern Fläche ein neues Areal, wo kreative, technologie- und zukunftsorientierte Unternehmen mit internationaler Ausrichtung optimale Bedingungen finden und sich entfalten können“, erklärt Ulrike Pfau, zuständige Projektleiterin der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WFEG) der Stadt.

Zukunft Innovationszentrum

Von hier aus erreicht man auf kurzem Weg den Rest der Welt: Die Autobahn A 3, die die übrigen Anbindungen an die Wirtschaftsräume Rhein-Ruhr und Rhein-Main mit ihren wissenschaftlichen Einrichtungen erschließt, sowie der Flughafen Köln-Bonn und die ICE-Bahnhöfe Köln und Siegburg/Bonn machen Lohmar Zentrum zur verkehrsgünstigen Unternehmens-adresse in der Region. „Sie können von hier aus in einem Einzugsbereich von 150 Kilometern einen Markt von 34 Millionen Menschen bedienen“, erläutert Ulrike Pfau. Je nach Bedarf stellt die Aggerstadt dafür Grundstücke zwischen 2.200 und 17.000 Quadtratmetern Fläche bereit und unterstützt bei Bauanträgen und Genehmigungen für Hallen, Werkstätten, Labore sowie Verwaltungs- und Bürogebäude, für die der Bebauungsplan zwei- bis dreigeschossige Bauweise vorsieht. „Das Innovationszentrum Standort Lohmar wird kein Eigenleben auf der grünen Wiese führen, sondern verbindet die Innenstadt und das Gewerbegebiet Auelsweg und trägt somit zum gegenseitigen Austausch bei“, verspricht Ulrike Pfau.

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Ulrike Pfau
Tel.: 02246 15-377
Fax: 02246 15-8377
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Peter Madel
Tel.: 02246 15-359
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